Wie gut ist Ihre Hand im Verhältnis zu der Hand Ihres Gegners?Die Odds vor dem Flop | Die Odds für verschiedene Starthände vor dem Flop.In diesem Abschnitt untersuchen wir welche Odds wir mit verschiedenen (Starthänden vor dem Flop erhalten. Der Sinn ist das wir Kenntnisse erhalten über wie gross oder klein der Vorteil bzw Nachteil ist, wenn wir eine gewisse Hand gegen eine andere stellen. Können wir uns vielleicht erlauben, einige Tricks zu machen, und was bedeutet das dann für die Odds? Die Beispiele behandeln nicht Einsätze und Erhöhungen. Sie sind nur eine Darstellung von Starthänden, die gegeneinander bis zum „Showdown” gespielt werden und was für Ergebnis das gibt. Pärchen
Überkarten gegen Päärchen
Dominierte Hände
Gemischte Starthände, die bei den übrigen schon behandelten Gruppen nicht eingehen
PärchenPäärchen gegen ein etwas niedrigeres PäärchenGewinnchance etwa 80% gegen 20%. Ist gültig unabhängig davon ob wir von AA gegen KK oder 66 gegen 55 sprechen. Das niedrigere Päärchen gewinnt ein oder zwei Prozent wenn die Karten nicht dasselbe Symbol (Farbe) haben, wie das höhere Päärchen. Beispiel:
Hohe Päärchen gegen niedrigere Päärchen80% gegen 20%. Der Unterschied ist unbedeutend im Vergleichnis mit dem vorhergehenden Beispiel. Das niedrigere Päärchen gewinnt ein oder zwei Prozent, wenn es dasselbe Symbol (Farbe), wie das höhere Päärchen nicht hat, und auch nicht diesselbe Strasse teilt, A-2-3-4-5. Beispiel:
Hohe Päärchen gegen suited connectors0% gegen 20%. „Suited connectors” gewinnen prozentual, wenn sie das Symbol (Farbe) mit dem höheren Päärchen nicht teilen und wenn sie eine Strasse bilden können, ohne die Karten des höheren Päärchens zu verwenden, wie im Beispiel AA gegen 87s. Beispiel:
Höhe Päärchen gegen unsuited connectorsDiese Anfangsblätter (Starthände) geben auch eine Gewinnmöglichkeit von etwa 80% gegen 20%. Eine grössere Veränderung findet statt, wenn das Päärchen nur etwas grösser ist als die „Connector-Karten“ und also dieselben Karten brauchen, um eine Strasse zu bilden. Die Werte werden dann ungefähr 85% gegen 15%. Beispiel:
Hohe Päärchen gegen Karten mit demselben FarbeDiese Werte liegen rund 80% gegen 20% und bis zu etwa 85% gegen 15%. Die Werte werden ein wenig beeinflusst, abhängig davon, ob wir von „one-gap“, „two-gap“ oder „three-gap connectors“ oder höher sprechen. Der Nachteil für „suited connectors” ist natürlich grösser je grösser die Lücke (gap) ist, weil die Chance weniger wird, eine Strasse zu erhalten. Wenn die Hände auch dieselben Karten brauchen, um eine Strasse zu bilden – na ja, dann wird die Chance für die „suited connectors” noch reduziert. Beispiel:
Hohe Päärchen gegen Karten mit verschiedenen FarbeEine Gewinnmöglichkeit rund etwa 85% gegen 15%, wenn wir nach einem Durchschnitt suchen. Beispiel:
Päärchen gegen dominierte HändeDefinition einer dominierten Hand: Päärchen gegen dominierte Hände mit verschiedenen Symbolen Farben Eine Gewinnmöglichkeit rund 90% gegen 10%, ohne grössere Variationen, wenn wir nach einem Durchschnittswert suchen. Beispiel:
Päärchen gegen Hände mit dengleichen Symbolen Farben. Etwa 85% gegen 15%, wenn wir nach einem Durchschnittswert suchen. Beispiel:
Überkarten gegen PäärchenSuited connectors gegen ein niedrigeres PäärchenEine Gewinnmöglichkeit rund 48% gegen 52%. Die Favorithand zu entdecken ist heikel. Ein Beispiel ist AKs, die nur Favorit gegen 22 ist. Dies hängt davon ab, dass die Möglichkeiten zu einer Strasse für AKs begrenzt sind (wegen des hohen Ranges). Das einzige was AKs zu einem kleinen Favoriten macht, ist die Tatsache, dass die Hand sich mit 22 um dieselben Karten streiten, um eine Strasse zu bilden und die Tatsache, dass die Möglichkeiten für 22 eine Strasse zu bilden begrenzt sind. Beispiel:
Wenn hohe suited connectors Favorit sein sollen, möchten wir, dass sie so viele Strassen wie möglich bilden können sollen, ohne Einmischung von dem niedrigeren Päärchen. Beispiele: T9s gegen 55, QJs gegen 77.
KQs ist nicht der Favorit gegen 88, obwohl der Zwischenraum ist derselbe, wie in den obigen Beispielen. Dies hängt davon ab, dass die Möglichkeiten für KQs, eine Strasse zu bilden, mehr begrenzt sind.
Suited connectors haben die besten Möglichkeiten, wenn sie mittelgross sind. Dies bedeutet viele Möglichkeiten, eine Strasse zu bilden. Dies ist auch gültig, wenn sie sich mit ganz niedrigen Päärchen streiten, weil die Möglichkeiten für das niedrige Päärchen eine Strasse zu bilden dann kleiner werden. Beispiel:
Connectors gegen ein niedrigeres PäärchenDie Gewinnchancen liegen hier von 46% gegen 54% bis zu 50 – 50. Die einzige Möglichkeit für die „Connectors“ eine Chance von 50% gegen 50% gegen ein niedrigeres Päärchen zu erhalten, ist die Möglichkeiten eine Strasse zu bilden maximal auszunützen, keine Strassen mit dem Päärchen zu teilen und außerdem gegen ein Päärchen gestellt zu werden, wo die Möglichkeiten für das Päärchen, eine Strasse zu bilden begrenzt sind. Wir sind mit zwei Beispielen zufrieden, weil das vorige Beispiel ziemlich „reichlich“ war: Nicht gut …
Besser …
Erstaunt? Vermutlicherweise. Es ist einfach AKs und AK zu überspielen (besonders wenn man No Limit spielt). Dominierte HändeUnsuited gegen eine unsuited dominierte HandDiese Werte liegen rund 70% gegen eine Gewinnmöglichkeit von 30%. Die niedrigsten Werte enthalten wir, wenn wir ziemlich niedrige Hände spielen und hängt davon ab, dass die Karten am Tisch beispielsweise Päärchen bilden können, die für beide Spieler nützlich sein können. In früheren Beispielen ist der Wert für geteilte Pots zu niedrig gewesen, um zu berücksichtigen, aber in diesem Falle ist es aber passend.
Unsuited gegen eine suited dominierte HandRund 65% gegen 35%. Kurzgefaßt können wir sagen, dass die Karte mit dem neuen Farbe nicht so viel beiträgt. Nehmen Sie nur etwa 5% von den unsuited gegen unsuited Ergebnissen weg. Dieselbe Regeln wie im ersten Beispiel gelten, d.h. der Unterschied zwischen den Händen wird geringer, wenn wir niedrige Karten spielen. Suited gegen eine suited dominierte Hand.Etwa 70% gegen 30% zu gewinnen. Dieselbe Regeln wie im ersten Beispiel gelten, d.h. der Unterschied zwischen den Händen wird geringer, wenn wir niedrige Karten spielen. Suited gegen eine unsuited dominierte Hand.Rund 75% gegen 25%. Dieselbe Regeln wie im ersten Beispiel gelten, d.h. der Unterschied zwischen den Händen wird geringer, wenn wir niedrige Karten spielen. Gemischte Starthände, die bei den übrigen schon behandelten Gruppen nicht eingehen65% gegen 35% zu 55% gegen 45%.
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